Technology is our friend: April 2011
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April 28, 2011

Best practice guide by Facebook

View it in Full Screen by using the icons below

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April 19, 2011

Data Revolution

"Web 3.0" I don't know (and don't like), but Data surely is a key aspect for any business' future. Very interesting O'Reilly talk published here.
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April 18, 2011

Magazine gestern, heute - und morgen?

In derselben Woche, in der Flipboard auf einer Evaluation von 200 Mio Dollar (!!) entspannte 50 Mio Dollar an Venture Capital einsammelt und damit unseren Blick auf die Zukunft richtet, zeigt ein Artikel in Meedia schön, woher diese Zukunft kommt: Dort hat man sich die Mühe gemacht und die Auflagen der Top 40 Magazine/Publikumszeitschriften aus dem Jahr 1990 und 2010 verglichen. Die große Überraschung bleibt aus: Natürlich sind die Auflagen zurückgegangen. Allerdings sind sie mehr als dramatisch zurückgegangen, denn wir reden hier immerhin von den absoluten Leadern, die 1990 noch dachten, ihnen könne nichts passieren.

Im Mittelwert sind es beeindruckende 52,99%, die bei den Top20 an Auflage verloren gegangen sind. Dabei fällt einzig der SPIEGEL positiv auf, der nur 8,2% verloren hat, und das ist wiederum kein Zufall. Erstens hat der Spiegel es geschafft, ein relevantes Online-Angebot zu schaffen, das aber nicht die Print-Auflage kannibalisiert, und zweitens ist der Anteil an "Commodity"-Infos im Spiegel vergleichsweise gering, während etwa eine "Hörzu", "TV Hören und Sehen" und "Fernsehwoche" eben doch vorrangig vom TV Programm leben - das seit 1990 zwar deutlich komplexer, aber eben auch viel leichter verfügbar geworden ist.

Das Beispiel des Spiegel zeigt, dass wir nicht vorschnell die Magazine als solches für tot erklären sollten, aber gleichzeitig sehen wir auch, dass es mehr und mehr eine Nische werden wird, von der ein Spiegel nur eine besonders breite erwischt hat. Der Blick auf die Positionen 21-40 in der Auflagenentwicklung der Magazine lässt das Bild nämlich noch dramatischer erscheinen:

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April 15, 2011

Are we there yet? Eine Beobachtung von der Re:publica 11

Ich hätte ja gern einiges zu den Vorträgen und Workshops geschrieben, aber der Großteil der Veranstaltungen, denen ich beiwohnen durfte, war dafür zu uninspiriert, mit den herausragend üblen Beispielen des Lichtblick-Chefs, der einen Vortrag hielt, der vor irgendeiner IHK in 2004 angemessen gewesen wäre, und (besonders enttäuschend) von Maxwell Salzberg, der unter dem Titel “Diaspora: building a better way to share” doch ernsthaft einen Vortrag darüber hielt, wie man Dinge im Leben erreicht und Projekte erfolgreich macht. Ich weiß ja nicht, ob er nicht insgeheim 17 supererfolgreiche Projekte laufen hat, aber in meinem Buch stehen bei ihm "23 Jahre alt, hat mit 3 Kumpels (und mit bescheidenem eigenen Zutun) 200.000 Dollar über eine Crowdsourcing-Plattform bekommen, um eine offene Facebook-Alternative zu bauen, von der ich seither kaum noch etwas gesehen habe". Und dann erzählt der junge Mann buddha-eske Weisheiten über Lebens-, Arbeits- und Projektgestaltung im Stil von "Love what you do", anstatt über Diaspora als Plattform und ihre zentralen Gedanken zu referieren, was mich (und laut #rp11 Tweets auch einen Haufen anderer) brennend interessiert hätte. Und wenn ich schon motze, dann kann ich auch loben - sehr lehrreich und inspirierend waren für mich Daniel Domscheidt-Berg zu Openleaks, Martin Spindler zum "Internet of Things" , Gabriella Coleman zu Anonymous und heute morgen Patrick Meiers "One map at a time".

Wenn ich also nicht zu viel von den Vorträgen selbst erzählen kann, dann will ich hier eine Beobachtung schildern, die für mich eher zwischen den Zeilen hängen blieb: Ich habe das Gefühl, dass ein überwiegender Teil der "Webmenschen" bald mal gerne ankommen würde in der Zukunft. Es wurde viel über das "Internet of Things" referiert und diskutiert...

und noch mehr über Öffentlichkeit, Privatheit und Datenschutz, wem das Web gehört und wie es sich entwickeln wird. Und bei einigen Referenten, insbesondere aber im Publikum und bei Fragestellern sah es mir schwer danach aus, als würde man sich sehnen nach einer Zukunft, die endlich mal "fertig" ist. In welcher Welt werden wir leben, wenn dieses oder jenes passiert? Zumindest mal in einer Welt, in der diese oder jene grundlegende Sache entschieden und "ausentwickelt" ist. In der sich mal ein Stillstand zeigt, weil das oder jenes entschieden und damit abgeschlossen ist. Das scheint die Hoffnung, ja fast schon die Sehnsucht der Mehrheit der Leute zu sein, die sich intensiv mit solchen Themen befassen. Wenn man nur erwähnt, dass Facebook und Twitter vielleicht auch nur Durchgangsstationen sind und dass vielleicht selbst dann, wenn unsere Smartphonelinsen ins Auge implantiert und "augmented reality" die einzige "reality" ist, neue Entwicklungen kommen werden, die "schon wieder" Innovation, aber eben auch Bedarf nach Regelung, Risiko und Chance zugleich bedeuten werden, dann hat man das Gefühl, dass die Gesprächspartner sich am liebsten die Ohren zuhalten und laut singen würden: "Ich höre dich nicht, ätsch bätsch".

Vielleicht ist das nur mein persönlicher Eindruck, aber es scheint mir, als wären all die Sorgen um Netzneutralität, Datenschutz, Privatheit und allgemeines Wohlbefinden der Webwelt derart anstrengend und ermüdend, dass alle hoffen, dass wenn sie den Berg vor Ihnen bestiegen haben, sich hoffentlich kein neuer auftut. Visionen sollten bitte absoluten Charakter haben, denn wenn wir sie "nur" als die nächste Stufe, nur als weitere Durchgangsstation in der Digitalisierung und Vernetzung der Welt kennzeichnen, sagen wir ja gleichzeitig, dass hinter unserem aktuellen Berg ein noch viel höherer wartet, von dem wir außer seiner Existenz noch kaum etwas wissen.

Martin Spindler (@mjays) wies in seinem Vortrag darauf hin, dass wir unter "Internet of Things" vor 10 Jahren noch einen Kühlschrank verstanden, der Lebensmittel nachordern würde, wenn sie verbraucht werden. Eine Vision, über die wir heute lachen. Als er gefragt wurde, was ihn denn so sicher mache, dass wir in 10 Jahren nicht über die Visionen von heute lachten, erwiderte er: Nichts. Im Gegenteil sei es sogar ganz sicher, dass wir in 10 Jahren über das lachen werden, was wir uns heute als Zukunft in diesem Bereich vorstellen. Ich habe nach dieser Antwort  einige deprimierte Gesichter gesehen.
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April 13, 2011

Why Google is right to make anti-fragmentation their first priority in Android

Many people think I am an Android fan boy, others told me I would be in blind love with Microsoft, and all that is because I dare to (and tend to) disagree when educated, internet-savvy people around me, be it online contacts or real life friends, start to sell Apple features or behaviour as something great when I really think they aren't. This is just one (really super-bad) example, and since the guy has 3000 FB-friends and is a public figure, I am sure it is ok to publish this post here:



[the post is from March 2011 and states that Apple is "majestic" because the iPhone hotspot would be such a great feature].

To say it loud and clear: iOS devices provide a great user experience. I can understand anyone who loves his iphone or ipad, and I have a Mac on my desk myself (among other computers, that is). I simply resent the price this user experience is coming with - not so much in money as especially in iTunes. If the world of home computing will really be more about apps than about free browsing in future (that remains to be seen), and even our home devices will be on iOS or Android or ChromeOS, finding (and presenting) relevant apps will be a mini-Google-like business, and since iTunes is not accessible via http, Apple will be in total and full control of it when it comes to iOS devices and its 9 digit number of users. No one except Apple could build a recommendation or search engine to manage curation over a few hundred thousand apps, and I dislike this as a perspective (and an attitude) that is covered up by strange marketing and feature arguments by (wanna-be) fans, that's all.

Coming to Android, I was really surprised and initially thought Google turned "evil" when I read they did not release the latest code; then I saw Andy Rubin's blog post on anti-fragmentation that I could relate to. And today I found an example that made me fully understand: Sony Ericsson released their own channel within the Android market.


I can see why a handset manufacturer tries to differentiate from others through hardware AND services, but for the Android platform, this is exactly what you don't want to happen: a different experience for every device owner, not only from a "presenting" standpoint like HTC Sense, but on an application level - which makes it totally different because this involves developers and the amount of people they can reach with their apps. Additionally, the "update" of the Android market on SE devices is a) geographically not consistent and b) operator-dependent. So even in this mini-case, you would have three factors like your location (or where the handset was bought, I am not sure what counts), your type of handset and your operator to wether get this "upgrade" or not. Oddly enough, not all of those special SE-Apps seem to work even on all SE-devices, if I understand the reader comments correctly. It is actions like these that would open the door for mega-fragmentation and an inconsistency throughout the platform that could a) irritate developers in a big way and therefore b) lead to a less attractive platform, if not killing it on the long run.

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Do-it-yourself ad... becomes TV ad?

If this is not some marketing gag, it is pretty cool: A freelancer guy loves Windows Phone 7 and showcases his skills with a self-made video:



This gets viewed over 100.000 times, so he produces a second one - and now Microsoft reacts and announces that if it reaches 200k views, they will put it on TV.



Nice bet: You get a lot of people to watch and avertise it via social media, so there is nothing to lose. And if you actually reach 200k views, it might be worth the invest to then show it on TV and get more PR about it etc. Well played, Microsoft.

Here is the ad they would put on TV (probably in a cut 20 or 30 second version) - personally, i like the first one better.

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April 9, 2011

What I learnt from "The Social Network"

On IMDB, "The Social Network" has an 8.1 (from 10) rating and a metascore of 95 (from 100). That is pretty good. And I enjoyed the movie as a piece of entertainment. But just like so many others who in some shape or form work in and around social media and start-ups, I was keen to see what I could maybe learn about business from this movie, watching it on DVD. Here are my top 5 learnings:



1. If people love your product, you will monetize it somehow, somewhen   
One of the big conflicts in the movie is about Sean Parker and Mark Zuckerberg wanting to build something great as opposed to Eduardo Saverin who wanted to put in ads from the very beginning. No matter if that was the actual truth, it might be one of the big issues many start-ups face from the very beginning. At one point in the movie Zuckerberg and Parker say "We don't even know what it is yet", and still they got an initial 500k investment - because it was obvious that people loved the product. Look at Twitter, Tumblr, Foursquare and the thousands of others who don't have a very clear idea about how they will actually turn over a huge profit someday - they have the users on their side, so in this way or another, they will eventually figure it out. When you're thinking about a great internet venture, you can rather skip the business plan part when you have proof in your hands that people love what you are offering.


2. Money isn't that important to start something great                 
The amount of money needed to get Facebook up and running - the initial 19k - are a ridiculous amount of money. As Eduardo Saverin points out in his learnings from the movie, the means of creating innovation have been democratized. At least for developers and programmers this is absolutely true.





3. Facebook won over MySpace with a superior strategy                   
Zuckerberg is portrayed as a super-intelligent programmer and hacker in the movie, but you can only read between the lines that he is/was a great strategist, too. Whenever any idea is mentioned in the movie, he thinks of a distinction to MySpace, Friendster and others, what the core of each idea is and how it can develop down the line. Facebook's initial strategy to take the entire social experience of university online was a social networking approach with a clear distinction to MySpace: It was not about connecting people that did not know each other before but about supporting "offline" social connections with the means of the internet (which by the way also distinguished Facemash from Hotornot). Sean Parker explains this (in part) in this great speech here. The key takeaway is: Even if there is a company in a business that depends on a network effect and has a 150 million users head start - the better strategy (not a better design, not one better feature, not better advertising, not a better image, not better PR) can make you more successful.
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April 1, 2011